Von den Waldarealen Münchensteins kommt dem Auwald eine besondere Bedeutung zu. Die Waldgesellschaften sind dort besonders artenreich und beherbergen einige seltene Arten. Stellenweise muss er zu den schützenswerten Pflanzengesellschaften gezählt werden. Besonders schön erhalten sind die Waldstücke im „Wissgrien“. Bemerkenswert im Auwald sind die Eichenbestände. Man vermutet, dass sie durch die frühere Nutzung in der Schweinemast entstanden sind. Dabei wurden die Schweine in die Wälder getrieben um Eicheln zu fressen. Im vorletzten Jahrhundert wurden Rottannenbestände angepflanzt, die in den trockenen Vierzigerjahren des letzten Jahrhunderts den Borkenkäfern zum Opfer gefallen sind. Letzte Überreste dieser Rottannen können in der Au beim Schiesstand bestaunt werden. Beim Scheibenstand in der Au wurde ein Feuchtbiotop geschaffen.

In der Au leben beispielsweise Mönchsgrasmücke, Zilpzalp und Buntspecht. Selten geworden ist der Mittelspecht. Immer wieder lassen sich Rotmilan, Schwarzmilan, Mäusebussard, Turmfalke, Eisvogel, Grünspecht, Rauchschwalbe, Mehlschwalbe, Gebirgsstelze, Zaunkönig, Wasseramsel, Fitis, Zilpzalp, Grauschnäpper, Schwanzmeise, Kleiber, Waldbaumläufer oder Gimpel beobachten.

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