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Bekämpfung Kastanienminiermotte

2013 hat der NVVM einen Versuch zur Bekämpfung der Rosskastanienminiermotte gestartet und an den Kastanienbäumen um die Schulanlage Loog Meisen-Nistkästen angebracht. Ziel ist es, dass Blau- und Kohlmeisen die Nistkästen als Brutplätze nutzen und die Mottenraupen an ihre Jungen verfüttern. Die Weissblütigen Rosskastanien leiden seit 20-30 Jahren unter dem Befall der Rosskastanienminiermotte. Bisher haben sich bei uns noch keine Fressfeinde auf diese Tiere spezialisiert. Blau- und Kohlmeisen sind aber mehrfach dabei beobachtet worden, dass sie Kastanien Blatt für Blatt absuchen. Bei solchen Bäumen hält sich der Befall soweit in Grenzen, dass nur ein Teil der unteren Blätter vor dem Herbst abfällt. Der Falter der Rosskastanienminiermotte ist nur etwa fünf Millimeter lang. Die Weibchen legen etwa 30 weisse Eier auf die Blattoberseiten eines befallenen Baumes. Daraus entwickeln sich die Larven, die sich in die Blätter bohren, um ihnen Nährstoffe zu entziehen.

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