nvvm.ch https://www.nvvm.ch/projekte/ Tue, 05 May 2026 07:58:13 +0000 de-DE hourly 1 Vernetzungsachse Glögglifrosch https://www.nvvm.ch/projekte/weiher-fuer-den-gloegglifrosch/ https://www.nvvm.ch/projekte/weiher-fuer-den-gloegglifrosch/#comments Fri, 23 May 2025 15:12:46 +0000 https://www.nvvm.ch/projekte/weiher-fuer-den-gloegglifrosch/ Weiterlesen

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Im Rahmen des Aktionsplanes Glögglifrosch wurden 2024 auf dem Gebiet Lange Rüti/Gipfli zwei Weiher erstellt. Sie ergänzen die bestehenden Weiher von der Grube Blinden bis zum Steinbruch Arlesheim zu einer Vernetzungsachse.

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Erneuerter Weiher Lange Rüti

Der Glögglifrosch (Geburtshelferkröte) ist eine stark gefährdete Amphibienart, welche seit Jahrzehnten schweizweit starke Bestandeseinbrüche erleidet. Die Fachstelle Natur und Landschaft (N&L) des Kantons Basel-Landschaft hat deshalb den Aktionsplan Glögglifrosch ins Leben gerufen, mit dem Ziel, diese Amphibienart zu fördern.

Der Natur- und Vogelschutzverein Münchenstein (NVVM) ist als Trägerin des Münchensteiner Projekts aktiv. In seinem Namen wurden diverse Stiftungen um Beiträge angefragt.

ln Münchenstein in der Grube Blinden (Nr. 48) und beim Weiher Spitalholz (Nr. 55) kam der Glögglifrosch früher vor. Er ist jedoch verschwunden. lm nahegelegenen Steinbruch Arlesheim (Nr. 21) besteht hingegen eine Population des Glögglifroschs. Durch das Aufwerten des bestehenden, aber mittlerweile verlandeten Weihers Lange Rüti (Nr. 1) sowie durch das Anlegen eines neuen Weihers im oberen Teil des Gipflis (Nr. 2) ist eine Vernetzungsachse geschaffen worden, welche die Wiederbesiedlung der Grube Blinden in Münchenstein durch den Glögglifrosch ermöglicht.

2224 Muenchenstein Abb Tafel 3

Vernetzungsachse von der Grube Blinden bis zum Steinbruch Arlesheim

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass für den Erhalt von einheimischen Amphibienbeständen 4–5 Gewässerkomplexe pro km2 nötig sind. Bei grossen Populationen können es auch etwas weniger sein. Die Gewässer sollten nicht mehr als 500 Meter auseinanderliegen.

Die neuen Weiher sind auf den Glögglifrosch als Zielart ausgerichtet. Es ist jedoch klar, dass jedes Gewässer zahlreichen Tier- und Pflanzenarten zugute kommt. Durch jede offene Wasserfläche steigt das Nahrungsangebot für Amphibien, welche wiederum die Nahrungsgrundlage für Kleinsäuger, Vögel & Reptilien sind. Vielfältige Lebensräume ergeben Artenvielfalt. Die neuen Weiher werden dazu beitragen.

Der NVVM dankt allen Geldgebern und Beteiligten an diesem wertvollen Projekt.

Download: Infotafel

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Wildtierkamera https://www.nvvm.ch/projekte/big-5-gesucht/ https://www.nvvm.ch/projekte/big-5-gesucht/#comments Tue, 11 Jul 2023 09:21:00 +0000 https://www.nvvm.ch/projekte/big-5-gesucht/ Weiterlesen

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Der NVVM leiht eine Wildtierkamera aus und gibt damit Münchensteinerinnen und Münchensteinern die Möglichkeit, die Wildtiere im eigenen garten zu erkunden.

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Foto: Pit Schmid, Münchenstein

Leg dich auf die Lauer oder leih dir bei uns für jeweils zwei Wochen eine Wildtierkamera aus. Schreib einfach an kontakt@nvvm.ch – dann erfährst du, wann die Kamera frei ist.

Auf diesem Merkblatt findest du alles, was du wissen musst, um die Wildtierkamera korrekt einzusetzen. Wir vereinbaren eine Übergabe in Münchenstein, erklären dir die Technik, du unterschreibst das Merkblatt und entrichtest die Depotgebühr von CHF 50.-. Bei der Rückgabe der Kamera erhältst du das Geld zurück. Deine Tierfotos kannst du auf die Website von Wilde Nachbarn beider Basel hochladen. Damit hilfst du der Forschung: Die Daten werden geprüft und sind für die Wissenschaft wichtig.

Hier findest du die Anleitung zur Wildtierkamera. Keine Angst – wir stellen die Kamera bei der Übergabe für dich ein und erläutern die Handhabung.

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Naturlernort Obstgarten Hofmatt https://www.nvvm.ch/projekte/naturlernort-obstgarten-hofmatt/ https://www.nvvm.ch/projekte/naturlernort-obstgarten-hofmatt/#comments Fri, 20 Aug 2021 07:27:00 +0000 https://www.nvvm.ch/projekte/naturlernort-obstgarten-hofmatt/ Weiterlesen

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Der Obstgarten Hofmatt dient den Münchensteiner Schulklassen als Erfahrungsraum in der Natur. Schülerinnen und Schüler erleben die Pflanzem und Pflanzen und Tiere des Obstgartens indem sie beobachten, beschreiben, zeichnen und sich über das Gesehene austauschen.

Eine Unterrichtshilfe in Form einer Lernbroschüre steht allen interessierten Lehrerinnen und Lehrern zur Verfügung. Sie richtet sich an Primarschulklassen im 3. bis 6. Schuljahr. Anhand von 15 Aufgaben werden Tiere und Pflanzen im Obstgarten Hofmatt untersucht. Illustrationen zu allen vier Jahreszeiten und zum Weiher, Vorschläge zur Unterrichtsgestaltung und Angaben zum Lehrplanbezug ergänzen die Aufgabensammlung.

Alle Unterlagen stehen unten zum Download bereit.

Die Erarbeitung der Lernbroschüre zum Obstgarten Hofmatt wurde von der Einwohnergemeinde Münchenstein finanziell unterstützt.

Sanierung der Weiher

Im Jahr 2018 wurden die beiden Weiher saniert. Durch die Sanierung wird die Dichte von Insekten erhöht, die als Nahrung für Amphibien, Vögel, Reptilien und Fledermäuse dienen. So sollten mit etwas Glück neue Arten wie die Grosse Königslibelle, die Barrenringelnatter, die Geburtshelferkröte und der Fadenmolch – um nur ein paar von ihnen zu nennen – zukünftig im Biotop Obstgarten zu sehen sein. Zudem besteht die Hoffnung, dass sich diverse Pflanzen, beispielsweise die Gelbe Iris, die Flatterbinse oder das Schilfrohr, neu ansiedeln.

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Wildsträuchermarkt https://www.nvvm.ch/projekte/wildstraeuchermarkt/ https://www.nvvm.ch/projekte/wildstraeuchermarkt/#comments Thu, 12 Aug 2021 13:55:00 +0000 https://www.nvvm.ch/projekte/wildstraeuchermarkt/ Weiterlesen

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Wer im Garten auf einheimische Wildsträucher setzt, bietet Lebensgrundlagen für zahlreiche Tiere. Deshalb organisiert der NVVM im Herbst einen Wildsträuchermarkt beim Einkaufszentrum Gartenstadt. Die Jungpflanzen sind etwa 30 cm hoch und können vorbestellt werden (siehe Bestellformular unten).

Gerne empfehlen wir diese Broschüre der Stadt Luzern.


Bestellungen für den Willdsträuchermarkt am 28. Oktober 2023 nehme wir bis Ende August 2023 entgegen – siehe Download.

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Schutz für den Eisvogel https://www.nvvm.ch/projekte/schutz-fuer-den-eisvogel/ https://www.nvvm.ch/projekte/schutz-fuer-den-eisvogel/#comments Thu, 12 Aug 2021 13:54:00 +0000 https://www.nvvm.ch/projekte/schutz-fuer-den-eisvogel/ Weiterlesen

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Der Eisvogel ist beim Brüten auf weichgründige Steilufer mit vielen Sitzwarten angewiesen, wo er eine 50-70 Zentimeter lange, waagrechte Röhre mit einer am Ende erweiterter Nistkammer gräbt. Da er sehr scheu ist, lässt er sich schnell vertreiben. Der NVVM setzt sich mit Erfolg dafür ein, dass der Eisvogel ruhige Plätze findet. Wir bitten um Verständnis, dass wir keine Details und Standorte bekanntgegeben, denn bei zu vielen Störungen geben Eisvögel ihre Brut auf.

In der ganzen Schweiz gibt es nur 300-350 Brutpaare von Eisvögeln. Gründe dafür sind die vielen Uferverbauungen, Störungen durch zunehmenden Erholungsbetrieb und kalte Winter.

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Hilfe für wandernde Amphibien https://www.nvvm.ch/projekte/hilfe-fuer-wandernde-amphibien/ https://www.nvvm.ch/projekte/hilfe-fuer-wandernde-amphibien/#comments Thu, 12 Aug 2021 13:53:00 +0000 https://www.nvvm.ch/projekte/hilfe-fuer-wandernde-amphibien/ Weiterlesen

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Meistens Ende Februar / Anfang März spüren die Amphibien den Frühling und sind dementsprechend auf der Suche nach Laichplätzen. Dank einer gemeinsamen Initiative des Natur- und Vogelschutzvereins Münchenstein, Mitarbeitenden des Werkhofs und AnwohnerInnen konnte 2016 an der Lärchenstrasse ein Lurchenzaun errichtet werden. Dieser verhindert, dass die Frösche und Kröten bei ihrer Suche auf die Fahrbahn geraten. Die Lurche fallen die in Auffanggefässe und werden von Werkhof-Mitarbeitenden (unter der Woche), AnwohnerInnen und Mitgliedern des NVVM (am Wochenende) zum Schiffli-Weiher gebracht. Die Beteiligten helfen mit, die Überlebens- und Vermehrungschancen dieser geschützten Tiere zu erhöhen. Helferinnen und Helfer sind immer willkommen. Melde dich unter lurche@nvvm.ch

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Stunde der Gartenvögel https://www.nvvm.ch/projekte/stunde-der-gartenvoegel/ https://www.nvvm.ch/projekte/stunde-der-gartenvoegel/#comments Thu, 12 Aug 2021 13:51:00 +0000 https://www.nvvm.ch/projekte/stunde-der-gartenvoegel/ Weiterlesen

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Der NVVM ruft jedes Jahr dazu auf, bei der „Stunde der Gartenvögel“ mitzumachen. Bei dieser Aktion sollen möglichst viele Menschen eine Stunde lang die Vögel um ihre Wohnung, ihr Haus oder in einem Park beobachten und dem SSVS/BirdlLife Schweiz unter www.birdlife.ch/gartenvoegel melden.

Jeder Vogel zählt: Vom Haussperling bis zum Mäusebussard, vom Rotkehlchen bis zur gurrenden Türkentaube. Am besten beobachtet man die Vögel am Morgen und am Abend, dann sind sie am aktivsten. Vogelmännchen singen vor allem in den Morgenstunden und nochmals am Abend.

In besiedelten Gebieten finden heute viele Vögel Lebensraum. Besonders in naturnah angelegten Gärten leben speziell viele Vogelarten. Der für Vögel ideale Garten enthält alte Bäume, einheimische Sträucher, ein Stück Blumenwiese und eine Wasserstelle. Auch weitere Kleinstrukturen wie Asthaufen, Steinmauern, unbewachsene Stellen oder Nistkästen sind wichtig.

Die „Stunde der Gartenvögel“ findet jedes Jahr statt. Anhand von Vorkommen, Häufigkeit und Bestandesentwicklung der Vögel, kann wiederum auf den Zustand der Lebensräume geschlossen werden. Mit jedem gezählten Vogel helfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit, mehr über die Natur vor der Haustür in Erfahrung zu bringen.

Hier kannst du dir Vogelstimmen einprägen:

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Neophytenbekämpfung https://www.nvvm.ch/projekte/neophytenbekaempfung/ https://www.nvvm.ch/projekte/neophytenbekaempfung/#comments Thu, 12 Aug 2021 13:49:00 +0000 https://www.nvvm.ch/projekte/neophytenbekaempfung/ Weiterlesen

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Der NVVM setzt sich dafür ein, dass schützenswerte Gebiete - wenn nötig - von Neophyten befreit werden. Am Naturschutztag helfen die Mitglieder beispielsweise mit, Naturschutzgebiete von ihnen zu säubern. Viele Neophyten sind essbar, deshalb gibt der NVVM den Tipp, diese Arten zu essen statt nur auszureissen.

Neophyten sind gebietsfremde Pflanzenarten, die seit Ende des 15. Jahrhunderts gezielt oder zufällig in Gebiete eingeführt werden, in denen sie zuvor nicht vorkamen. Manche Experten befürchten, dass einige von ihnen Lebensräume dominieren und heimische Pflanzen verdrängen könnten. Diese Arten nennt man „invasiv“. In der Schweiz werden zurzeit 45 Pflanzenarten als invasiv bezeichnet. Viele sind essbar, so auch der Japanische Staudenknöterich, der in Asien unter dem Namen Itadori als Gemüse angebaut wird. Lecker sind die ganz jungen Triebe. Man erntet sie am besten mit etwa 20 Zentimeter Höhe, wenn sie im Frühjahr aus dem Boden schiessen. Geschmacklich erinnern sie an Rhabarber und man kann sie genauso für Kompott, Kuchen oder Konfitüren, aber auch gekocht als Gemüse oder Salat- beigabe verwenden. Aus der kanadischen Goldrute kann man Goldrutenbrot backen oder die Blüten als Krapfen (ähnlich wie Holunder- blütenbällchen) zubereiten. 

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Eichenwald https://www.nvvm.ch/projekte/eichenwald/ https://www.nvvm.ch/projekte/eichenwald/#comments Thu, 12 Aug 2021 13:49:00 +0000 https://www.nvvm.ch/projekte/eichenwald/ Weiterlesen

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Am 3. November 2012 hat die Forstbetriebsgemeinschaft Arlesheim-Münchenstein zusammen mit freiwilligen Helfern im Aspwald 220 Traubeneichen gepflanzt. Eichenwälder sind heute selten geworden, deshalb hat der NVVM die Initiative ergriffen und mit finanzieller Unterstützung von Edi Brunner, Münchenstein, sowie der Sophie und Karl Binding Stiftung, Basel und der Bürgergemeinde Münchenstein das "Projekt Eichenwald" realisiert.

Die Eiche dient mehreren hundert Tier- und Pflanzenarten als Nahrungsquelle oder als Lebensraum. Entweder ernähren sich die Tiere von den Eicheln (beispielsweise Eichhörnchen und Eichelhäher) oder sie jagen in den Eichen nach anderen Tieren, wie es Marder oder Spinnen tun. Andere wiederum, wie Vögel oder Fledermäuse, nutzen den Baum, um in Baumhöhlen zu schlafen oder in Nestern ihre Jungen aufzuziehen.

Bis unsere Traubeneichen zu mächtigen Bäumen herangewachsen sind, werden Jahre vergehen. Ein ausgewachsener Baum wird bis 40 Meter hoch. Es wird also noch dauern, bis 300 bis 500 Tierarten in diesem Eichenwald ihre Wohnung bezogen haben.

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Mehlschwalben-Kunstnester https://www.nvvm.ch/projekte/mehlschwalben-kunstnester/ https://www.nvvm.ch/projekte/mehlschwalben-kunstnester/#comments Thu, 12 Aug 2021 13:47:00 +0000 https://www.nvvm.ch/projekte/mehlschwalben-kunstnester/ Weiterlesen

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Einer Rettungsaktion des NVVM ist es zu verdanken, dass sich seit 1984 in Brüglingen eine grössere Mehlschwalbenkolonie angesiedelt hat. Damals wurden wegen Renovationsarbeiten am Stall die Schwalbenschalen entfernt. In einer Blitzaktion von Vereinsmitgliedern wurden die Schalen wieder montiert. Durch dieses schnelle Vorgehen wurde die seit vielen Jahren bestehende Population gerettet.

Zeitgleich montierte der NVVM auch Mauerseglerkästen, die nach einer Anlaufzeit von zwei bis drei Jahren alle angenommen wurden. Die heutige grosse Seglerkolonie beruht auf den seinerzeitigen Ansiedelungsanstrengungen des NVVM.

Die Schwalbenschalen und Mauerseglerkästen werden heute vom Team der Meriangärten betreut – nach wie stehen ihnen die ehemaligen NVVM-Vorstände Werner Gysin und Thomas Boss mit Rat und Tat zur Seite.

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Projekte der Verbände https://www.nvvm.ch/projekte/projekte-der-verbaende/ https://www.nvvm.ch/projekte/projekte-der-verbaende/#comments Thu, 12 Aug 2021 13:46:00 +0000 https://www.nvvm.ch/projekte/projekte-der-verbaende/ Weiterlesen

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Der NVVM beteiligt sich auch an Projekten der Verbände, beispielsweise an der Mehlschwalbenvolkszählung (www.delichon.ch). Dieses internationale Kooperationsprojekt der Vogelwarte Sempach und des Katalanischen Ornithologischen Institutes soll die Kenntnisse über die schweizerischen Mehlschwalbenbestände verbessern und als Grundlage zur Förderung der in der Roten Liste 2010 neu als "potenziell gefährdet" eingestuften Art dienen.

Der NVVM setzte sich 2013 das Ziel, möglichst alle Kolonien in der Gemeinde zu erfassen und die Anzahl der besetzten Nester zu melden. In einem ersten Schritt meldeten freiwillige Helferinnen und Helfer letztjährige und mögliche diesjährige Brutstandorte an den örtlichen Projektleiter, der sie in ein Kartierungsprogramm eintrug. Vom Mai bis August wurden innerhalb eines bezeichneten Feldes alle Gebäude und Strassenzüge nach Mehlschwalbennestern abgesucht und die Protokolle an die Vogelwarte übermittelt. Mitte September konnte das Überwachungsprojekt für 2013 abgeschlossen werden. Die Vogelwarte hat alle gemeldeten Daten in ihren Datenbanken registriert. Der NVVM wird die Zählung auch 2014 fortsetzen.

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Bekämpfung Kastanienminiermotte https://www.nvvm.ch/projekte/bekaempfung-kastanienminiermotte/ https://www.nvvm.ch/projekte/bekaempfung-kastanienminiermotte/#comments Thu, 12 Aug 2021 13:45:00 +0000 https://www.nvvm.ch/projekte/bekaempfung-kastanienminiermotte/ Weiterlesen

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2013 hat der NVVM einen Versuch zur Bekämpfung der Rosskastanienminiermotte gestartet und an den Kastanienbäumen um die Schulanlage Loog Meisen-Nistkästen angebracht. Ziel ist es, dass Blau- und Kohlmeisen die Nistkästen als Brutplätze nutzen und die Mottenraupen an ihre Jungen verfüttern. Die Weissblütigen Rosskastanien leiden seit 20-30 Jahren unter dem Befall der Rosskastanienminiermotte. Bisher haben sich bei uns noch keine Fressfeinde auf diese Tiere spezialisiert. Blau- und Kohlmeisen sind aber mehrfach dabei beobachtet worden, dass sie Kastanien Blatt für Blatt absuchen. Bei solchen Bäumen hält sich der Befall soweit in Grenzen, dass nur ein Teil der unteren Blätter vor dem Herbst abfällt. Der Falter der Rosskastanienminiermotte ist nur etwa fünf Millimeter lang. Die Weibchen legen etwa 30 weisse Eier auf die Blattoberseiten eines befallenen Baumes. Daraus entwickeln sich die Larven, die sich in die Blätter bohren, um ihnen Nährstoffe zu entziehen.

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Wasseramselkasten https://www.nvvm.ch/projekte/wasseramselkasten/ https://www.nvvm.ch/projekte/wasseramselkasten/#comments Thu, 12 Aug 2021 13:44:00 +0000 https://www.nvvm.ch/projekte/wasseramselkasten/ Weiterlesen

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Geeignete Nistplätze sind in den Bruthabitaten der Wasseramsel meist rar, deshalb hat der NVVM am 14. Januar 2013 am Quellseebach zur Birs einen Wasseramsel-Kasten montiert. Die ersten Beobachtungen waren erfreulich. Kotspuren und Sichtungen sind der Beweis, dass Wasseramseln das Gewässer frequentieren. Gute Chancen Wasseramseln zu sehen, hat man in Münchenstein beim Wasserfall, unterhalb der Rütihard und vor der Holzbrücke nach Muttenz. Weitere Beobachtungsorte sind der Quellbach, beim Standort des Wasseramselkastens und bei der ARA-Brücke (Widenhof).

Wasseramseln können tauchen und schwimmen. Sie stürzen sich kopfüber ins Flussbett, tauchen aus der Schwimmlage oder manchmal sogar aus dem Flug ins Wasser. Unter Wasser rudern sie mit den Flügeln. Sie sind sogar in der Lage auf dem Gewässergrund mit aufgestelltem Schwanz gegen die Strömungsrichtung zu laufen. Die Tauchgänge dauern meist 5−10, gelegentlich aber auch bis zu dreissig Sekunden.

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Nistkastenpflege https://www.nvvm.ch/projekte/nistkastenpflege/ https://www.nvvm.ch/projekte/nistkastenpflege/#comments Thu, 12 Aug 2021 13:43:00 +0000 https://www.nvvm.ch/projekte/nistkastenpflege/ Weiterlesen

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Der NVVM betreut auf dem Gemeindegebiet rund 250 Nisthilfen für Höhlenbrüter, Schwalben und Segler. Während viele Vögel ihre Nester im Geäst von Büschen und Bäumen bauen, sind andere auf Höhlen angewiesen. Die Höhlenbrüter brüten in Hohlräumen von alten und toten Bäumen. Im modernen Siedlungsraum finden sie zu wenige Nistgelegenheiten. Nistkästen sind deshalb ein wichtiger Ersatz.

Jedes Jahr reinigen und kontrollieren freiwillige Helferinnen und Helfer die Nistkästen des NVVM. Sie entfernen alte Nester, weil darin Parasiten wie Flöhe und Vogelmilben überwintern, die der nächsten Brut schaden könnten. Da die Bauweise der Nester und das Nistmaterial verraten, welche Vogelart sie gebaut hat, können die Bewohner jedes Jahr erfasst werden. Die Kästen bieten auch Fledermäusen, Siebenschläfern, Waldmäusen und staatenbildenden Insekten wie Wespen ein Heim.

Bitte melden Sie uns, wenn Sie einen defekten Nistkasten entdeckt haben.

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Altes Tramtrassee https://www.nvvm.ch/projekte/altes-tramtrassee/ https://www.nvvm.ch/projekte/altes-tramtrassee/#comments Thu, 12 Aug 2021 13:42:00 +0000 https://www.nvvm.ch/projekte/altes-tramtrassee/ Weiterlesen

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Das alte Tramtrassee (Beschreibung siehe unter ‚Lebensräume‘) ist ein Trittsteinbiotop im Birsraum und hilft mit das Erholungsgebiet Brüglingen, die Grünflächen des Spengler Areals und das Bruderholz miteinander zu verbinden. Es kommen dort auch auf der Roten Liste als gefährdet geführte Arten, wie die Raue Nelke (oder Büschelnelke) Dianthus armeria vor.

Der NVVM setzt sich dafür ein, dass die Baumhecke als Lebensraum und vernetzende Struktur erhalten bleibt und auf der ganzen Parzellenlänge eine naturnahe Hecke aufgebaut wird. Ausserdem sollte das Gelände Aufnahme in den Zonenplan finden. Wichtig sind Pflegemassnahmen, wie der abschnittweise Rückschnitt der Hecke alle 10 bis 20 Jahre unter Belassung ausgewählter Baum-Individuen (insbesondere der Sal-Weide). Die Kanadische Goldrute und andere Neophyten sowie die Blacke sollen bekämpft werden.

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Wildpflanzen für Gärten und Balkone https://www.nvvm.ch/projekte/wildpflanzen-fuer-gaerten-und-balkone/ https://www.nvvm.ch/projekte/wildpflanzen-fuer-gaerten-und-balkone/#comments Thu, 12 Aug 2021 13:40:00 +0000 https://www.nvvm.ch/projekte/wildpflanzen-fuer-gaerten-und-balkone/ Weiterlesen

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Jeden Frühling organsiert Pro Natura Wildpflanzenmärkte in verschiedenen Gemeinden. Für interessierte Gärtnerinnen und Gärtner ist eine Vielfalt an Wildstauden und Küchenkräutern für Balkon und Garten im Angebot. Mitglieder von Pro Natura sind vor Ort und informieren über die angebotenen Wildpflanzen.

Garten und Balkonbesitzer können viel zur Förderung der Tier- und Pflanzenvielfalt beitragen. Wichtig ist es, möglichst auf exotische Pflanzenarten zu verzichten und stattdessen Kräuter und einheimische Wildpflanzen zu pflegen. Ein naturnaher Garten mit Wildpflanzen kann die Lebensversicherung für einheimische Tiere wie Schmetterlinge sein, von denen die meisten auf einheimische Wildpflanzen als Nektarspender und als Raupennahrung angewiesen sind.

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Pflegeobjekte https://www.nvvm.ch/projekte/pflegeobjekte/ https://www.nvvm.ch/projekte/pflegeobjekte/#comments Tue, 10 Aug 2021 11:44:00 +0000 https://www.nvvm.ch/projekte/pflegeobjekte/ Weiterlesen

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Auch das Pflegen von Naturschutzzonen und Kleinstrukturen gehört zu den Aufgaben des NVVM. Im Obstgarten Hofmatt hinter dem Pflegeheim in Münchenstein gibt es noch alte Hochstamm-Bestände. An der Pumpwerkstrasse befindet sich neben dem Parkplatz für das Pflegeheim Hofmatt ebenfalls eine kleine Naturschutzzone. Beide werden vom Werkhof und Mitgliedern des NVVM gepflegt. Regelmässig müssen beispielsweise die Wiesen gemäht oder Brombeeren entfernt werden. Gepflegte Hochstamm –Obstgärten wie der Obstgarten Hofmatt leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt in der Schweiz. Vögel, Fledermäuse, Schläfer, Igel, Spinnen, Schmetterlinge, Schwebfliegen, Käfer und und andere Insekten finden hier ein Zuhause.

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Schwalbenhaus https://www.nvvm.ch/projekte/schwalbenhaus/ https://www.nvvm.ch/projekte/schwalbenhaus/#comments Tue, 10 Aug 2021 11:34:00 +0000 https://www.nvvm.ch/projekte/schwalbenhaus/ Weiterlesen

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Schwalbenhäuser bieten Schwalbenkolonien ideale Nistmöglichkeiten und helfen mit, die schwindende Zahl der Mehlschwalbennester aufzufangen. Das am 11. März 2013 eingeweihte Mehlschwalbenhaus des NVVM ist ein Geschenk der Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung. Die Elektra Birseck Münchenstein (EBM) hat das Land zur Verfügung gestellt. Das Ziel ist, dass Rückkehrer aus dem Süden, dieses Schwalbenhaus besiedeln. Damit sie es auch finden, wird es von Zeit zu Zeit mit Mehlschwalbenrufen beschallt.

Im Siedlungsgebiet verschwinden immer mehr Nistgelegenheiten für Mehlschwalben. Alte Hausfassaden werden isoliert oder renoviert und die alten Schwalbennester entfernt. Mehlschwalben sind also gefährdet und brauchen unsere Hilfe.

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