Werden Bergbirken vom Herbstspanner befallen, locken sie mit einem speziellen Duftstoff Spatzen und Meisen an, die die Raupen fressen. Tomaten warnen sich gegenseitig mit einem Duftstoff vor Fressfeinden und locken gezielt Nützlinge an. Alle Pflanzen kommunizieren mit Duftstoffen: Sie warnen sich vor Dürre oder Schädlingen, senden SOS-Signale aus, locken Nützlinge an und koordinieren ihr Verhalten. Inzwischen sind rund 2000 Duftstoffvariationen bekannt.
Pflanzen lernen aus Erfahrungen und erinnern sich an vergangene Ereignisse. Unter dem Boden bilden sie umfangreiche Netzsysteme aus Wurzeln und Pilzen, über die sie Nährstoffe und sogar auch Informationen austauschen – ein 'Internet der Pflanzengemeinschaften' in ungeahntem Ausmass. Das birgt Chancen für die Umwelt. Und da stellt sich die Frage unserer Verantwortung ihnen gegenüber neu.
Gemeinsam draussen an der frischen Luft zu abendlicher Stunde einen wertvollen Beitrag für die Biodiversität in Münchenstein leisten? Diese Möglichkeit bietet der Abendeinsatz gegen invasive Neophyten (gebietsfremde und sich schnellausbreitende Pflanzen) der Freiraum- und Naturschutzkommission (FNK) am Donnerstag, 30. Juli 2026 von 18 bis 20 Uhr. Der Arbeitseinsatz dauert ca. 2 Stunden. Danach wird ein Sandwich offeriert. Treffpunkt : Werkhof Münchenstein, Pumpwerkstrasse 7, 4142 Münchenstein Kontakt : marina.vegh@muenchenstein.ch Voraussetzungen: Gutes Schuhwerk, dem Wetter angepasste Kleidung und Wasserflasche gegen den Durst. Keine Anmeldung nötig
Seit über 50 Jahren streifen wieder Luchse ( Foto: Christoph Moning ) durch unsere Wälder. Wie ist es dazu gekommen und wie steht es heute um den Luchs in der Schweiz? Wie präsentiert sich die Situation in der Nordwestschweiz? Wie leben diese Grossraubtiere und was löst ihre Rückkehr in der Gesellschaft aus? Der Vortrag präsentiert die aktuelle Situation, stellt das Monitoring vor, geht auf die Lebensweise des Luchses in der Kulturlandschaft ein und beleuchtet Chancen und Probleme im Zusammenleben mit uns Menschen. Referentin : Manuela von Arx, Wildtierbiologin, Stiftung KORA Ort : KUSPO-Bruckfeld, Loogstr. 2, 4142 Münchenstein Dauer : [...]
(Foto: Michael Gerber/Birds-online.ch) . Die Ergolz mündet in Augst in den Rhein und bildet dort die Grenze zwischen den Kantonen BL und AG. Bis etwa 1909 vor dem Bau des Kraftwerkes Augst Whylen wurde auf der rechten Flussseite in Kaiseraugst Salz abgebaut. Mit dem Bau des Kraftwerkes wurde der Rhein aufgestaut, womit das rechte Ufer verlandete und sich zu einem Auengebiet entwickelte, das nun unter Naturschutz steht. Wir wandern diesem Gebiet mit Flachwasserzonen, Röhricht und Schilfgürtel entlang und entdecken hoffentlich einen Eisvogel - der Vogel des Jahres - und bestimmt Spuren vom Biber. Weiter geht’s entlang des gestauten Rheins, wo [...]