Werden Bergbirken vom Herbstspanner befallen, locken sie mit einem speziellen Duftstoff Spatzen und Meisen an, die die Raupen fressen. Tomaten warnen sich gegenseitig mit einem Duftstoff vor Fressfeinden und locken gezielt Nützlinge an. Alle Pflanzen kommunizieren mit Duftstoffen: Sie warnen sich vor Dürre oder Schädlingen, senden SOS-Signale aus, locken Nützlinge an und koordinieren ihr Verhalten. Inzwischen sind rund 2000 Duftstoffvariationen bekannt.
Pflanzen lernen aus Erfahrungen und erinnern sich an vergangene Ereignisse. Unter dem Boden bilden sie umfangreiche Netzsysteme aus Wurzeln und Pilzen, über die sie Nährstoffe und sogar auch Informationen austauschen – ein 'Internet der Pflanzengemeinschaften' in ungeahntem Ausmass. Das birgt Chancen für die Umwelt. Und da stellt sich die Frage unserer Verantwortung ihnen gegenüber neu.
Zwergohreule ( Foto: Pablo Capilla ) Zugvögel in Zeiten rapider Veränderungen: Neue Forschungsmethoden und neue Erkenntnisse Langstreckenzieher gehören zu den Vogelgruppen, die weltweit am stärksten rückläufig sind. Die Gründe sind noch nicht restlos geklärt. Sicher spielen dafür jedoch die vielen Regionen, in denen Zugvögel im Jahreslauf mit Umweltveränderungen zurechtkommen müssen, eine wichtige Rolle. Um Gefahren entgegenwirken zu können, und um überhaupt das faszinierende Phänomen des Vogelzugs besser zu verstehen, kann die Forschung nun immer bessere Methoden nützen. Im Vortrag werden neue Erkenntnisse durch einige dieser Methoden vorgestellt, und insbesondere Veränderungen am Vogelzug und Forschungsansätze der Vogelwarte Sempach hervorgehoben. Referentin Prof. [...]
Verfolge zwischen dem 7. und dem 11. Mai eine Stunde lang mit Feldstecher und Schreibblock oder Smartphone das Geschehen in Ihrem Quartier. Die «Stunde der Gartenvögel» ist eine tolle Gelegenheit, die Natur rund ums Haus etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Ergebnisse können danach dem SVS/BirdLife Schweiz gemeldet werden. Weitere Infos gibt es hier. Hier kannst du dir Vogelstimmen einprägen:
Unweit der Stadt Basel erhebt sich der Tüllinger Hügel. Der südlichste Teil, der Schlipf, liegt noch in der Schweiz und gehört zur Gemeinde Riehen. Dort beginnt unsere Exkursion und führt uns ins Gebiet, das aus einem Mosaik aus Wiesen, Parzellen mit Obstbäumen, Reben, Freizeithäuschen, Gärten und Gehölzen besteht. Es ist reich an Strukturen und Mikrohabitaten und wird durch verschiedene Aufwertungsmassnahmen (z.B. Stein- und Asthaufen, Nisthilfen, Sträucher) aufgewertet. Hier brüten wärmeliebende seltenere Vogelarten wie Zaunammer und Wendehals und aussergewöhnlich häufig der Gartenrotschwanz ( Foto: Michael Gerber/Birds-online.ch ). Wir spazieren durch den Frühling, lassen uns überraschen, beobachten die Vögel, lauschen deren Gesang [...]
Seit über 50 Jahren streifen wieder Luchse ( Foto: Christoph Moning ) durch unsere Wälder. Wie ist es dazu gekommen und wie steht es heute um den Luchs in der Schweiz? Wie präsentiert sich die Situation in der Nordwestschweiz? Wie leben diese Grossraubtiere und was löst ihre Rückkehr in der Gesellschaft aus? Der Vortrag präsentiert die aktuelle Situation, stellt das Monitoring vor, geht auf die Lebensweise des Luchses in der Kulturlandschaft ein und beleuchtet Chancen und Probleme im Zusammenleben mit uns Menschen. Referentin : Manuela von Arx, Wildtierbiologin, Stiftung KORA Ort : KUSPO-Bruckfeld, Loogstr. 2, 4142 Münchenstein Dauer : [...]