Trauerschnäpper
Gemäss Beobchtungen des Redaktors,
ist der Trauerschnäpper dieses Jahr in seinem Beobachtungsgebiet Läufelfingen / Wisen SO und Wisenberg recht gut vertreten. Vor 4 Wochen waren viele Gelege (beobachtet in Nistkästen) komplet. Mittlerweile dürften die Jungvögel bereits ausgeflogen, oder kurz vor dem Ausfliegen stehen.
Damit das mit den Rotschwänzen mal klar ist.................
Ja, immer wieder wird gemeldet: Wir haben einen Gartenrotschwanz bei uns, bei genauerer Betrachtung zeigt es sich dann, dass es sich um einen Hausrotschwanz handelt, der sich halt auch im Hausgarten nach Nahrung umsieht, oder auf einem Gartenbaum sein Lied singt. Darum zur Klärung:
Das obere Bild zeigt einen Hausrotschwanz, Nischenbrüter an Gebäuden/Felsen. Kurzstreckenzieher (Mittelmeerraum/Südeuropa), es gibt immer wieder Männchen die versuchen hier zu überwintern. Nahrung: breites Spektrum Insekten.
Das untere Bild zeigt den Gartenrotschwanz, Höhlen - und Nischenbrüter, dies in Baumgärten mit altem Baumbestand, Naturhöhlen oder Nisthölen, Parkanlagen, Waldränder mit dens. Brutbedingungen. Langstreckenzieher (geht ber.im Sept.Okt weg und kommt im April/Mai retour), überw. in Afrika südlich der Sahara/Sahelzone. Nahrung: breites Insektenspektrum. Alles klar?
Zur Abwechslung einmal etwas ausländisches aus Sardiniens Frühling
Diese beiden Passer domesticus italiae, auch Italienspatz genannt, teilten mit dem Schreibenden die Hotelveranda, sie sind nah verwand mit unserem Hausspatz, das Männchen ist einfach viel prächtiger gezeichnet. Keine Ritze und kein Loch ist vor den geselligen Vögeln sicher, siehe auch das nächste Bild.
Die Mehlschwalbe ist Vogel des Jahres 2010
Viele Informationen zur Mehlschwalbe gibts hier.
Siehe auch weiter unten bei Hof Obergruth
Am 8. April wurden an der Sonnmattstrasse in Münchenstein neue Mauerseglerwohnungen angebracht.
Nistkastenbetreuung beim NVVM
Ab diesem Jahr werden 4 Nistkastenreviere unseres Vereins von 4-Klässlern der Primarschulen Lange Heid, Loog und Löffelmatt betreut, die nachfolgenden PDF's illustrieren diese Gebiete.
Die Schüler hatten bereits erste Kontakte mit den Nistkästen, Steffi Walter und Thomas Boss und natürlich auch den Lehrer/innen, danken wir für ihr Engagement in der Sache.
Gebiet um Hof Ober Gruth, Münchenstein
Freundlicherweise hat sich für die Betreuung des Gebietes um den Hof Obergruth Frau Sabine Strassmann gemeldet. Demnächst wird das Gebiet ebenfalls neu kartiert, mit Kästen ergänzt und dann Frau Strassmann übergeben.
28.3.10
Auf Wunsch von Sabine Strassmann, haben wir ihr 8 Nisthilfen für Mehlschwalben besorgt, sie und ihr Mann Hans werden diese demnächst aussen im Hofgebiet montieren, wer weiss, vielleicht haben wir hier denselben Ansiedelungserfolg wie vor einigen Jahren Im Unter Gruth, wo es ursprünglich "nur" Rauchschwalben hatte und nun auch Mehlschwalben fliegen. Wir danken für das Engagement.
Gebiet vordere Au (Auwald Münchenstein)
Dieses Gebiet wurde im Januar 2010 von Werner Gysin kontrolliert. Nun hängen dort 15 Kästen auf die Fläche sauber verteilt und bilden nun vernünftige Reviergrössen.
Gebiet Bruderholz, das heisst: oben vom Forlisrain – Schlucht – Galgenboden, Münchenstein
Dieses Gebiet wurde ebenfalls im Januar 2010 von Werner Gysin kontrolliert. Hier hängen die Kästen sehr oft nahe beieiander, zu nahe für vernünftige Reviere, dies wird im Verlaufe des Herbstes 2010 korrigiert.