Natur- und Vogelschutzverein Münchenstein
Der Steinkauz ist eine etwa amselgrosse Eule und war in der Nordwestschweiz recht verbreitet – und wurde darum zum Wappentier des Natur- und Vogelschutzvereins Münchenstein. Er bewohnte vor allem Obstgarten-Landschaften, wo er in Baumhöhlen brütete. Mit dem Verschwinden zahlloser Obstbäume, durch Überbauung und die intensive Bewirtschaftung wurden geeignete Lebensräume rar. Mit Förderungsprogrammen und besonderen Nisthilfen versucht man heutzutage diese Eulenart zu unterstützen und in besonders geeigneten Gebieten wieder anzusiedeln.
Natur- und Vogelschutzverein ( NVVM )
Postfach 94,
4142 Münchenstein 3
Kontakt: Cornelia Imseng
Bottmingerstrasse 49
4142 Münchenstein
Telefon: 079 717 42 57
Wir sind einer von vielen Naturschutzvereinen in der Schweiz und einer von 42 im Kanton Baselland, zusammengeschlossen in unserem Kantonalverband und auf nationaler Ebene im Schweizer
Vogelschutz/Birdlife Schweiz.Zusammen zählen wir 60’000 Mitglieder. Als viertgrösster europäischer Partner der weltweiten Dachorganisation BirdLife engagiert sich der SVS auch stark für den
internationalen Naturschutz. Als Mitglied unserer lokalen Sektion tragen Sie die Naturschutzarbeit von lokal bis weltweit mit.
Der Natur- und Vogelschutzverein Münchenstein wurde im Jahr 1946 als ‹Ornithologischer Verein› gegründet, Kaninchen- und Geflügelzucht gehörten in den Nachkriegsjahren zu wichtigen Aktivitäten;
einige Mitglieder widmeten sich der Ziervogelzucht. In den Achtzigerjahren wurde der NVVM Mitglied des Schweizer Vogelschutzes und entwickelte sich zu einem wichtigen Förderer des Natur- und
Vogelschutzes in der Gemeinde.
In enger Zusammenarbeit mit der Einwohner- und der Bürgergemeinde sowie mit anderen Naturschutzorganisationen kümmern wir uns um die Erhaltung einer naturnahen Landschaft. Wir unterstützen die
Birsrenaurierung finanziell und bei praktischen Einsätzen, erstellten und pflegen in der Welschenmatt verschiedene Kleinstrukturen, betreuen Nisthilfen für Schwalben, Segler und
Höhlenbrüter.
Wir wollen die einheimische Flora und Fauna tatkräftig unterstützen, denn die Natur braucht Flächen und naturnahe Strukturen zur Erhaltung der Arten. Lebensnetze der Natur sind nötig für
Einzelobjekte im naturnahen Garten, im ganzen Gemeindegebiet und weit darüber hinaus auf kantonaler, nationaler und internationaler Ebene.