Nilgänse Nilgänse

Nilgänse (Alopochen aegyptiacus)                                    von Kurt Waldner ©

 

Die Nilgans ist der häufigste Wasservogel in Afrika. Seit dem 18. Jahrhundert wird er als Ziergeflügel in zahlreichen europäischen Ländern gehalten. In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts breitet sie sich in den Niederlanden rasant aus. Inzwischen hat sie über Dänemark, Frankreich, die Schweiz und Österreich erreicht.

Beide Geschlechter sehen gleich aus, der Ganter (Männchen) ist unwesentlich grösser.

Nilgänse bewohnen fast jeden Gewässertyp von der Küste bis in Gebirgslagen. Während der Brutzeit sind sie streng territorial. Sie dulden dann in ihrem Revier in der Regel keine anderen Entenarten. Sie halten sich einzeln, in Paaren oder – ausserhalb der Brutzeit – in kleineren oder grösseren Scharen auf. Sie bleiben während des ganzen Jahres in ihrem Revier.

Nilgänse werden im 2. oder 3. Lebensjahr geschlechtsreif. Sie leben lebenslang in Einehe.

Das Nest wird in Baumhöhlen, alten Greifvogelhorsten oder Krähennestern, auf Astgabeln oder als Bodennest in Höhlungen im Flussufer oder verborgen unter Gebüsch angelegt. Es besteht aus Pflanzenteilen der Umgebung und wird mit Dunen und Federn ausgekleidet.

Die 5 bis 8 leicht glänzenden, spindelförmigen, rahmweissen Eier werden zwischen März bis Juni in zweitägigem Abstand gelegt. Nach 28 bis 30 Tagen schlüpfen die Gössel. Sie sind Nestflüchter, haben ein Daunenkleid und werden von beiden Elternteilen sofort zum Wasser geführt. Nach 17 bis 21 Tagen wachsen die ersten Federn und im Alter von 8 bis 10 Wochen sind sie voll befiedert und flugfähig.

Nilgänse fressen Süssgräser, Getreide, in geringen Mengen auch Insekten und andere Kleintiere. Im Wasser gründeln sie gerne. Parkvögel nehmen auch das von Menschen gereichte Brot. (Vogelfreunde unterlassen aber das Füttern!)

Vögel in der Au Münchenstein/Reinach BL jetzt und einst.

Vögel in der Au 1
Im Zusammenhang mit einem Anlass der Bürgergemeinde hat der Redaktor vor einiger Zeit die abrufbare Zusammenstellung gemacht, statt das diese vor sich hin "mottet" ist sie nun für Interessierte abrufbar.
Microsoft Word - Von Amsel bis Sperling.
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Vögel in der Au 2
Microsoft Word - Buchfink'Grünfink plus
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Nistkastenbetreuung beim NVVM 2010 und 2011

Ab diesem Jahr werden 4 Nistkastenreviere unseres Vereins von 4-Klässlern der Primarschulen Lange Heid, Loog und Löffelmatt betreut, die nachfolgenden PDF's illustrieren diese Gebiete.

Die Schüler hatten bereits erste Kontakte mit den Nistkästen, Steffi Walther und Thomas Boss und natürlich auch den Lehrer/innen, danken wir für ihr Engagement in der Sache.

Gebiet der Lange Heid-Schüler
Nistkastenrevier Schule Lange Heid 1b.pd
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Gebiet der Loog-Schüler
Nistkastenrevier Schule Loog.pdf
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Gebiet der Löffelmatt-Schüler
Nistkastenrevier Schule Löffelmatt.pdf
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Belegungsliste der Nistkastenkontrolle im Asp
Die Schüler vom Löffeli notieren ihre Kontrollbeobachtungen.
Nistkastenkontrolle Lö 5.3.10.pdf
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Gebiet Baumgarten Hofmatt kontr. 23.3.11 / Gy.
Dieses Gebiet wird von Annegret Schnider, Thomas Boss und Werner Gysin beobachtet, letzten Frühling war während gut 10-14 Tagen ein Gartenrotschwanzmännchen anwesend, eine Brut fand nicht statt. Am 23.3.11 hat W. Gysin, die Kasten kontrolliert, siehe PDF.
Nistkastensituation 23.3.2011 im Baumgar
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Gebiet Merian Park (Bot. Garten Brüglingen), Sprenger
Auch hier hängen Nistkästen des NVVM, diese werden von Herrn FREDY SPRENGER, Gärtner im Park und NVVM-Mitglied, betreut.
Merian Park2.pdf
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Bruderholzgebiet

Gebietsübersicht des Nistkastenrevieres Predigerhofstrasse bis Galgenboden
(Gebietsübersicht Predigerhofstrasse bis
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Nistkastenkontrolle 6./7.3.11 Predigerhofstrasse bis Obere Wanne
Nistkastenkontrolle Predigerhofstr'Forli
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Nistkstenkontrolle Schlucht bis Galgenboden 6./7.3.11
Nistkastenkontrolle Schlucht bis Galgenb
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Alle Kasten von Predigerhofstrasse bis Galgenboden wurden von Gy. am 6./7. kontrolliert, gereinigt und wo nötig ergänzt und umgehängt.

Gebiet vordere Au (Auwald Münchenstein)

Dieses Gebiet wurde im Januar 2010 von Werner Gysin kontrolliert. Nun hängen dort 15 Kästen auf die Fläche sauber verteilt und bilden nun vernünftige Reviergrössen.

So einfach erklärt sich der Vogelzug